Studiengänge

Die heutige Fakultät Maschinenbau und Energietechnik bietet folgende Bachelor- und Master-Studiengänge:

Bachelor-Studiengänge:

Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik

Maschinenbau

Wirtschaftsingenieurwesen Produktions- und Energiewirtschaft  (auslaufend)

Master-Studiengange:

Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik 

Maschinenbau 

Wirtschaftsingenieurwesen Logistik/Energiewirtschaft  (auslaufend)

an.

Ausstattung

Die Studierenden erhalten eine auf ihr späteres Berufsfeld orientierte Ausbildung.

Die Fakultät verfügt über gut ausgestattete Labore (CAE, CNC, Elektrotechnik, Heizungstechnik, Kältetechnik, Klimatechnik, Kraftwerkstechnik, Rapid Prototyping, Umwelttechnik, Werkstofftechnik u.a.), die eine zeitgemäße praxisorientierte Ausbildung an moderner Computertechnik und Geräten garantieren.

So werden z.B. Energiespartechniken an Brennwertkesseln, Wärmepumpen mit thermischem und elektrischem Antrieb, einer solarthermischen Anlage zur Warmwasserbereitung, einer speziellen, für die Ausbildung bestimmten Klimaanlage oder der großen Kältekammer, die Temperaturen von +40 bis -60 °C simulieren kann, demonstriert.

Im Lehrgebiet CAD konstruieren die Studierenden Modelle, die im Praktikum Prototyping oder an einer modernen Fräsmaschine produziert werden können. Diese Vorgehensweise bildet den Produktlebenszyklus virtueller und realer Modelle plastisch ab und verdeutlicht moderne Entwicklungstendenzen der Fertigung. 

Des Weiteren bestehen Versuchsanlagen für ein Blockheizkraftwerk, ein funktionsfähiges Modell einer Windkraftanlage und die Versuchsanlage einer Gasentspannungsstation.

Wissenschaftliches Leben an der Fakultät

Das wissenschaftliche Leben an der Fakultät erhält wesentliche Impulse durch Forschungsarbeiten auf den ausgewiesenen Fachgebieten.

Große Beachtung in der Industrie und in der Wirtschaft finden die an der Fakultät organisierten Kolloquien und mehrtägigen Wissenschaftlichen Fachveranstaltungen. Das Ziel dieser Veranstaltungen besteht neben dem Wissenstransfer darin, Praxiserfahrungen und neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet des innovativen, betriebswirtschaftlich vorteilhaften und ökologisch wirksamen Energieeinsatzes zu Aufgabenstellungen für energiesparende und umweltschonende Verfahren und Techniken darzustellen.

Solche wissenschaftlichen Veranstaltungen festigen bestehende Kontakte der Fakultät zur Industrie und bauen solche neu auf. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der praxisbezogenen Lehre geworden. 

Die Fakultät unterhält enge Beziehungen u.a. zu Universitäten in Birmingham, Paisley, Metz, Bethune, Kiew, Ekaterinburg und Prag, auf deren Grundlage Studierende ein Teilstudium im Ausland absolvieren können. Die an den Partnerhochschulen nachgewiesenen Studienleistungen werden weitgehend anerkannt. 

Kennzeichen des Studiums an der HTWK Leipzig ist die individuelle Studienatmosphäre und der gute Kontakt der Studierenden zu ihren Professoren. Das jährliche Fakultätsfest, das zusammen mit Unternehmen der Wirtschaft ausgerichtet wird, fördert sowohl Kontakte nach außen als auch die akademische Gemeinschaft der Fakultät.

Neues Gebäude - neue Technik

Der Umzug in den Nieper-Bau und damit die Nutzung des neuen Lehr- und Laborgebäudes am Campus der HTWK Leipzig, gefördert aus Mitteln der Europäischen Union – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, erfolgte vor Beginn des Sommersemesters 2015. Ausgestattet mit neuster Gebäudetechnik und modernster Labortechnik hat es für Studenten und Lehrende eine neue Arbeitsqualität.

Ludwig Nieper (1826 – 1906) Direktor der Königlich Sächsischen Kunstakademie und der neugegründeten Städtischen Gewerbeschule Leipzig (1875). Er  führte das „Freihandzeichnen“ als Grundlage für das Verständnis technischer Zusammenhänge ein.