Betriebsorganisation/Organisationslehre

Unternehmen unterliegen nach dem BGB der Organisationspflicht, d.h. leitende Mitarbeiter haben das Unternehmen so zu organisieren, dass die nichtleitenden Mitarbeiter keine Fehler machen können, bzw. diese vor der Auslieferung erkannt und behoben werden.
Ca. ¾ aller Probleme, die in Unternehmen auftreten, haben ihre Ursachen in organisatorischen Defiziten.
Ausgehend von den Forderungen an Unternehmen den Markt schneller, kostengünstiger und besser bedarfsgerecht zu beliefern, werden die Anforderungen an Unternehmen beleuchtet.
Effektive Organisation ist immer an Gestaltungsprinzipien gebunden, wie Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, organisatorisches Gleichgewicht und Koordination.
Das Formulieren von Aufgabenstellungen wird ebenso trainiert, wie Kenntnisse über Stellenbeschreibungen, Stellenbildung und Funktionsdiagramme und der Einsatz von Organisationsinstrumenten vermittelt werden.
Die organisatorischen Grundprinzipien der Fertigung und Montage werden an unterschiedlichen Unternehmensstrukturen dargestellt.
Traditionelle Formen der Aufbauorganisation werden hinsichtlich ihrer Eignung für nationale und international agierende Unternehmen eingeordnet.
Methoden zur Prozessbeschreibung werden vorgestellt.
Der international erkennbare Trend zur Prozessorientierung wird auch im Hinblick auf die DIN EN ISO 9000:2000 umgesetzt.
Damit sich Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können ist ein fundamentales Überdenken und radikales Re-Design der Unternehmen notwendig.

Geeignete Managementmethoden moderner Organisationskonzepte und -entwicklung werden vorgestellt.
Schwerpunkte werden dabei auf:
Benchmarking, Fraktale Unternehmen, Simultaneous Engineering , Kaizen, TPM, Out-Sourcing-Konzepte und Prinzipien lernender Organisationen gelegt.